Es ist Montag 15 Mai 2017 und Zeit die Camps zu renovieren

Ich hoffe Ihr sitzt bequem und seid gespannt zu hören, wie die Vorbereitungen zur Eröffnung unserer Camps vorangehen. Wie immer machen wir es uns so schwer wie möglich und der späte Regen hat uns auch nicht geholfen. Aber in richtiger RPS Manier packen wir diese Herausforderungen.

Die Eröffnung unserer Camps Tena Tena und Nsefu kommt ständig näher und wir haben immer noch viel Regen, so dass wir keine Strassen in die Camps bauen können. Nichtsdestotrotz müssen wir mit dem Bauen vorankommen und unsere Mitarbeiter sowie Material in die Camps bringen. Deshalb füllen wir Boot um Boot mit Zement und anderen Bauelementen, welche wir zusammen mit den Bauarbeitern für die Camps auf dem Luangwafluss hoch transportieren. Wenn wir uns nicht zu sehr überlegen weshalb wir auf dem Fluss unterwegs sind, müssen wir uns eingestehen, dass jede dieser Fahrten traumhaft ist!

Sobald wir unseren Hafen im Luangwa River Camp verlassen, begrüssen uns die ersten der vielen Flusspferde im Luangwa. Auf einer unserer Fahrten sahen wir nicht nur das obligate Gähnen, das die mutigeren in der Familie als Warnzeichen benutzen, sondern wir wurden Zeugen eines territorialen Kampfes. Sie beachteten uns in keiner Weise und fuhren mit blutverschmierten weit offenen Mäulern fort.

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Krokodile wärmen sich oft am Ufer auf und sobald wir uns ihnen nähern verschwinden sie im Fluss, wo sie sich sicherer fühlen. Einige der ganz grossen sehen furchteinflössend aus. Vom Fluss aus ist man auf Augenhöhe, was die Begegnung noch eindrücklicher macht. Diese Saison sahen einige unserer Gäste in Nsefu Krokodile beim Zerfleischen eines Zebras gleich neben dem Boot. Ein Erlebnis, das sie nie vergessen werden und nur während unseren Bootssafaris in der Smaragdsaison möglich ist.

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Das Vogelleben entlang des Flusses ist beeindruckend und es bestehen grosse Chancen den wunderschönen Haubenzwergfischer, den farbig leuchtenden Senegalliest, der nun auf dem Weg in den Norden ist, Riesenfischer und viele weitere Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Der wunderschöne Ruf des afrikanischen Seeschreiadlers begleitet uns auf all unseren Fahrten. Gelegentlich erhaschen wir einen Blick auf eine Elefantenherde, neugierige Giraffen, Puku, Impala oder sogar Löwen.

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Nach all diesen verlockenden Geschichten haben wir nun Tena Tena erreicht. Das Camp ist tief im Busch versunken. Bertam’s Bar ist leer, er und sein Team sind beschäftigt mit dem Entfernen der Flecken, welche während der Regenzeit entstanden sind, füllen die Spalten, die von den Wurzeln kreiert wurden und malen die Zimmer neu, damit alles wieder wie aus dem Ei gepellt aussieht. Bald schon kommen die Zelte aus dem Container und werden aufgestellt.

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In Nsefu warten wir auf die Backsteine für unseren neuen Boden in der Bar. Wir können sie nicht mit dem Boot transportieren und müssen uns gedulden bis wir die Strassen bauen können. In den Chalets entfernen wir die alte Farbe an den Wänden, schmirgeln die Türen ab und behandeln sie, damit sie wieder komplett neu aussehen, reparieren die Verandas und Treppen und füllen alle Spalten, welche die Natur im letzten Jahr kreiert hat. Neue Graszäune werden gebaut, damit für die Eröffnung alles schön aufgeräumt ist. Wie eingangs erwähnt läuft die Zeit und wir sind leicht besorgt, dass wir es nicht pünktlich schaffen aber ist das nicht jedes Jahr der Fall? Unsere leichte Panik spornt uns an. Mit dem vielen Regen diese Saison dürfen wir hoffen, dass dieser nun vorbei ist. Wir können es kaum erwarten unsere Landcruiser aus der Werkstatt zu nehmen und mehr Material in die Camps zu fahren! Wir werden die Bootsfahrten vermissen, aber es wird uns die Arbeit sehr erleichtern. Wie immer werden wir Sie auf dem Laufenden halten und wir können es kaum erwarten unsere ersten Gäste zu begrüssen. Sie werden unsere Montagspost hoffentlich wieder mit vielen tollen Geschichten und unglaublichen Begegnungen füllen.

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Für diese Woche jedoch haben wir euch mit den Flussmärchen und Ruth’s unglaublichen Fotos genug erzählt. Wer weiss, was um die Ecke wartet. Ich lasse euch hiermit für eine weitere Woche und hoffe, dass ihr alle eine tolle Zeit mit vielen glücklichen Momenten habt. Vergesst nicht, zueinander zu schauen.

Bis bald

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