Es ist Montag 8 Mai 2017 mit Neuigkeiten von John’s Camp

Ein wunderschöner guter Tag allerseits. Ich hoffe, Sie haben sich gut angeschnallt und sitzen komfortabel, weil heute reisen wir über die Grenze nach Simbabwe. Sarah von John’s Camp erzählt uns wie es ihnen seit der Eröffnung ergangen ist:

John’s Camp öffnete am 14. April und wir wurden gerade pünktlich fertig, trotz des unüblich starken Regens in Simbabwe dieses Jahr. Um dies zu veranschaulichen: wir benötigten 13 Stunden und mehrere Fahrten mit unseren Teams und Autos, da es unmöglich war die Strasse mit dem grossen 10 Tonnen Lastwagen zu befahren. Wir schafften es und die Strassen sind nun rasch am trocknen. An Ostern begrüssten wir unsere ersten Gäste in unserem neu aufgestellten Camp.

Mana sieht so wunderschön aus. Es ist grün, üppig und wir haben viel Gras. Safaris zu Fuss sind zurzeit ein Bisschen herausfordernder, aber umso aufregender! Wir wissen nie, was uns hinter dem nächsten Busch erwartet!

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Unser Camp liegt im Osten des Parks auf dem Crotonplatz. Wir grenzen an das Nyamatusi Wildnisgebiet. Es ist ein unberührtes Gebiet, wild und ohne urbane Geräusche oder Lichtverschmutzung von der sambischen Seite des Sambesi (gegenüber liegt der Lower Zambezi Nationalpark mit nur wenigen Safaricamps). Dank diesen Trümpfen ist dies Mana’s wahres Wildniscamp. Unsere Gäste und wir sind sehr privilegiert!

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Wir haben oft Besuch von Löwen, die in der Nacht und am frühen Morgen durchlaufen. Manchmal, wenn wir Glück haben sehen wir sie wenn es richtig hell ist. Seit ein paar Tagen streifen zwei sich paarende Löwen in der Nähe des Küchenzelts umher. Tawanda, unser Küchenchef freut sich sehr darüber und meint, dass ein junger Löwe versucht eine attraktive Löwin zu verführen.

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Wir haben bereits viel erlebt und hier sind ein paar Begegnungen von dieser Woche:

Am Ostermontag verbrachten unsere Gäste gute 40 Minuten gleich neben der Strasse wo 14 Löwen ihre Beute verschlangen. Die ganze Löwenfamilie war mit Schlamm bedeckt, die Kleinen spielten im Schlamm und tranken aus den Wasserlachen. Sie liessen sich von den Gästen in keiner Art und Weise stören. Es war ein so schönes Erlebnis.

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Milo fuhr auf einer der Strassen in der Nähe des Camps, als ein Crotonbaum die Strasse blockierte. Ein Elefant hatte ihn umgedrückt. Er sprang aus dem Wagen, um den Baum zur Seite zu stossen. Da entdeckte er ein Nest mit vier kleinen Weissbrauenkuckucks. Sie waren komplett hilflos am Boden. Milo hob das Nest mit den Kücken auf und band es an einen nahestehende Baum. Die Mutter beobachtete das Geschehen gespannt und war sofort bei ihren Jungen. Eine Mutter mit vier glücklichen Kuckucks!

Heute Morgen rief uns Tawanda vom Camp aus an. Er sagte uns, dass sich zwei junge Elefantenbullen entschlossen hatten, die Solaranlage genauer anzuschauen. Nach einer gründlichen Schnupperinspektion und Ertasten der Anlage, wanderten die beiden zum Glück weiter. Was für eine Erleichterung! Eine genauere Untersuchung der Anlage hätte uns teuer zu stehen kommen können.

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Tag für Tag gewöhnen sich die Tiere mehr an John’s Camp und die Menschen in ihrer Nachbarschaft. Die Wasserböcke und Impala grasen immer näher auf der weitläufigen Lagune vor unserem Camp.

Wir erkennen vermehrt auch die Elefanten sowie Löwen in der Umgebung und den Leoparden, der uns seit unserem Campaufbau beobachtet.

Das Camp steht unter dichtem Crotongebüsch. Hier leben viele verschiedene Vögel und die Wasserkanäle beherbergen eine grosse Anzahl von Wasservögeln

Wir sind so glücklich in unserem neuen Zuhause und freuen uns dieses mit Ihnen zu teilen!

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Herzlicher Dank Sarah, es tönt nach einem wunderbaren Stück Paradies.

Hier im Luangwatal haben wir alle Hände voll zu tun, aber ich möchte euch eine kleine Anekdote von einem Champagner Sundowner mit ein paar Besuchern erzählen. Shannon bewirtete ihre Gäste mit Schaumwein und Snacks als plötzlich ein paar Wildhunde aus dem Busch schossen. Sie rannten direkt neben den verblüfften Gästen vorbei und kurz darauf hörten sie die Wildhunde ganz in der Nähe rufen. Niemand interessierte sich mehr für den Champagner.

Alle rannten zu den Fahrzeugen und wurden bald darauf Zeugen von 21 Wildhunden an einer frischen Beute. Das ist ein ziemlich gutes Ende für einen Tag und auch ein gutes Ende für die heutige Ausgabe unseres Rundbriefes. Ich wünsche Ihnen allen eine tollen Woche.

Bis bald

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