Es ist Montag 18 September 2017 mit unglaublichen Begegnungen in Nkwali

Hallo miteinander, wie geht es Euch allen? Wir hier im Luangwatal genießen die Tage, und während ich eigentlich vorhatte, von einem der anderen Camps zu berichten, fürchte ich, einigermaßen selbstbezogen doch wieder bei den Ereignissen hier um Nkwali herum hängen zu bleiben. Grund ist der kürzliche Besuch unserer regelmäßigen Gäste John und Gill Powell, die wir zu Beginn ihres Urlaubs in Nkwali betreuten, und die von so faszinierenden Begegnungen in der Wildnis berichteten, dass ich Euch diese nicht vorenthalten kann.

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Unter Führung von Chris starteten sie voller Erwartungen in ihren diesjährigen Safariurlaub und waren höchst erfreut, gleich am ersten Abend einem großen Leoparden zu begegnen, der sich soeben anschickte, nach Beute für sein Abendessen Ausschau zu halten. Leider war es ihnen nicht möglich, dem Leoparden weiter zu folgen, da der sich ins Dickicht begab, wo es kein Durchkommen mit dem Geländewagen mehr gab. Doch allein zu erleben, wie ein solches Geschöpf plötzlich im Nichts verschwindet, ist riesig.

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Kurz darauf stießen sie auf ein Rudel Löwen, von denen einer zwecks besserer Aussicht über den Luangwa in einen Baum geklettert war und dort nun ausruhte. Als die Beobachter der Szene gerade beschlossen, den Tag ausklingen zu lassen, fühlten sich auch die Löwen bewogen, nach einigem Gähnen und Strecken aufzubrechen. Und wie der Zufall es wollte, stießen sie kurz darauf auf eine Herde Impalas. Diese Gelegenheit konnten sie sich natürlich nicht entgehen lassen, scheiterten aber kläglich beim ersten Jagdversuch, der tatsächlich nicht eben geschickt eingeleitet war.

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Der nächste Tag war dann ganz dem Thema Leoparden gewidmet, da sich der kleinen Gruppe die großartige Gelegenheit bot, eine junge Leopardin dabei zu beobachten, wie sie den Ast eines Baumes zu einem urgemütlichen Bett umgestaltete. Nicht weit von diesem Schauplatz entfernt hatte es sich die Mutter der jungen Katze in einem schattigen Plätzchen bequem gemacht. Der Zufall wollte es, dass sich dieses Geschehen ausgerechnet an John’s Geburtstag entwickelte. Gewiss kaum zu toppen, es sei denn durch den entsprechenden Geburtstagskuchen zur Teezeit im Camp und einem anschließenden magischen Luangwa-Sundowner.

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Das alles war ja erst der Beginn ihrer Reise, und ich bin somit überzeugt, dass John und Gill nach der Heimkehr noch viel mehr als nur diese Leopardengeschichten zu erzählen haben werden. Ich danke ihnen an dieser Stelle für die wunderschönen Fotos und wir freuen uns schon auf eine baldige Wiederkehr.

Und so verlassen wir Chris und seine Leoparden und wollen schauen, was sich sonst noch ereignet hat in jüngster Zeit … Ich weiß nicht ob Ihr Euch an die Geschichte des großen einäugigen Leoparden erinnert, der vergangene Regenzeit einen heftigen Kampf mit einem Warzenschwein in einem Wasserkanal hatte. Schwer verwundet überlebte er zwar, doch hat er scheinbar seine Lektion noch immer nicht gelernt. Diesmal hatte er es auf ein Stachelschwein abgesehen, obwohl es gewiss einfachere und weniger stachelige Beute für ein Abendessen gibt. Doch dickköpfig wie der Leopard offensichtlich ist gewann er auch dieses Gefecht und strotzte vor Stolz mit Blick auf seine Beute.

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So, das soll es für diese Woche gewesen sein, ich ziehe mich zurück in der Überzeugung, dass keine andere Geschichte diese Zusammenstellung toppen könnte. Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche, viel Grund zum Lachen und passt gut aufeinander auf.

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