Es ist Montag 23 Oktober 2017 und ein Gedicht

Ich hoffe es geht Euch allen gut, Ihr hattet ein schönes Wochenende und seid für die neue Woche gewappnet. In dem Sinn haben wir heute mal etwas ganz anderes auf Lager. Von Maggie Jephcott erreichte uns ein wundervolles Gedicht samt Foto von einem Nachmittag in der Bar von Nkwali.

Billy was a bush snake living in the roof

Spending everyday being rather aloof

One day when no one was looking he slithered down the pole

And there was his friend Boris waiting by a hole

They raced across the wooden boards as fast as they could go

Until a human appeared and Billy said ‘Whoah!’

Boris decided it was time to leave the floor

But Billy said I must wriggle quickly right behind the door

There on the shelf sat many knitted toys

Hippos, giraffes, ellies and animal gifts for little boys

As the humans walked towards him enjoying the wonderful breeze

Billy decided the only option was to freeze

There was Billy acting as though from “Toy Story”

Sat quietly, not moving, a bush snake in all his glory.

93cda34f1b5c840641ea0f33c59386fb

Klasse! – Vielen Dank Maggie für dieses Gedicht, an dem Du uns teilnehmen lässt, absolut brillant.

Und nun raus aus der Bar von Nkwali und rein in den Nationalpark, wo Dennis and Imogen Collins-Thomas kürzlich ihren zweiten Hochzeitstag feierten. Für uns war dies umso aufregender, da die beiden hier auch geheiratet hatten und wir sie damals wunderbar verwöhnen konnten. Erste Station auf ihrer diesjährigen Tour war das Luangwa River Camp, wo unser Guide Daudi sie betreute. Neben einer Vielzahl von tollen Tierbeobachtungen stach ein Erlebnis besonders hervor. Ein Rudel von vier Wilden Hunden hatte am Rand des Wassers Beute gemacht. Da sie dies normalerweise in dichtem Gebüsch tun, war die Gelegenheit, solch ein Geschehen auf freier Fläche zu beobachten, natürlich außerordentlich aufregend. Da saßen sie nun und betrachteten das Geschehen, während die Hunde ihre Beute in Lichtgeschwindigkeit auffraßen, um anschließend fett und müde nach einem schattigen Platz für ein Verdauungsnickerchen Ausschau zu halten. Was eine phantastische Gelegenheit, den Hochzeitstag zu begehen.

SONY DSC SONY DSC

 

 

 

ef4b03f2a2142a0db69ba90f0bbf6cac

Für dieses Jahr haben wir leider unsere Wandersafaris eingestellt – dabei kommt es mir vor, als hätte die Saison soeben erst begonnen, ja ich meine sogar, die Zeit würde Jahr für Jahr schneller vergehen. Das Team hatte wiederum eine unglaubliche Saison mit herausragenden Beobachtungen, und so wollen wir mit einem Höhepunkt enden, den Kanga auf der letzten Wanderung hatte, auf der es zu Begegnungen mit Löwen, Elefanten, Büffeln und nahezu allen anderen Tieren der Region kam. Am letzten Tag ergab sich dann noch eine irre Frühstücksschau. Während alle Teilnehmer zum Sonnenaufgang am Feuer saßen, den Schinken knusprig brieten und einen Kaffee schlürften, ging plötzlich ein Ruck durch die Szene, als am anderen Ufer des Flusses auf Höhe des Camps ein Buschbock aus dem Dickicht brach. Als wäre das nicht schon genügend Grund zur Aufregung, wurde es gleich noch spannender, als der schon erschöpfte Buschbock auch noch von einem Rudel Wilde Hunde gejagt wurde. Sie griffen an, umzingelten ihn und trotzten der heftigen Gegenwehr seiner Hörner. Schließlich gewannen die Hunde den Kampf, erlösten den Buschbock und verfielen in einen wahren Fressrausch. All das geschah nur wenige hundert Meter von der Morgenrunde entfernt und beherrschte noch lange deren Gespräche.

d172f50e0a2d64a9ea6a15ad2d3e3c72

Und da ich nun nichts mehr auf Lager habe, was hier mithalten könnte, spare ich mir weitere Geschichten für die kommenden Wochen und verlasse Euch mit einem herzlichen Gruß bis zum nächsten Montag. Habt bis dahin eine gute Zeit mit viel Grund zum Lachen.

7f78814b6e9f53e3d96d37100c877bb0

 

12bc83886506c100a21e1c22df408bb9

This entry was posted in 2017, Es ist Montag. Bookmark the permalink. Both comments and trackbacks are currently closed.