Es ist Montag 18 Dezember 2017 und Safari in Nkwali

Hallo miteinander! Ich hoffe es geht Euch gut und Ihr seid voller Vorweihnachtsfreude … Hier stehen wir in den Startlöchern für die Feiertage und ganz persönlich sind Rob und ich überaus gespannt in der Erwartung der ersten Weihnachten zusammen mit unserem Sohn, der zwar noch keine Vorstellung davon hat, was um ihn herum eigentlich in diesen Tagen geschieht, was uns jedoch nicht davon abhält, dieses Mal in ganz besonderer Weise vom Weihnachtsgefühl eingenommen zu sein! Der einzige Nachteil von Weihnachten im Luangwatal besteht darin, dass die armen Kellner in Schichtdiensten die Affen davon abhalten müssen, den Christbaum frühzeitig abzuschmücken. Doch auch diese Aufgabe erfüllt das Team in der typisch sambischen Gelassenheit mit einem freundlichen Lächeln. Doch lasst mich jetzt berichten, was sich aktuell im Nationalpark tut. Dabei kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen, denn ich habe wunderbare Bilder von Daniela und Matthias Anger erhalten, die vor etwa 4 Wochen, also kurz vor dem Beginn der Regenfälle, bei uns waren. Sie hatten phantastische Erlebnisse in der Wildnis und es gelang ihnen, davon ausgezeichnete Bilder zu machen, die sie uns großzügig zur Verfügung gestellt haben.

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Sicherlich habe ich schon unzählige Male von jenem wunderbaren Erlebnis geschrieben, wenn mit den ersten Regenschauern die Geburtszeit der Impalas einsetzt. Waren Sie am Tag zuvor noch unterwegs, ohne das geringste Vorzeichen zu bemerken, so passieren Sie am nächsten Tag die gleiche Stelle, die jetzt mit ganzen Scharen von Jungen übersät ist, die mit großen Augen und langen Beinen unter den Büschen hervorlugen! Vielleicht haben Sie sogar das große Glück, eine Geburt zu beobachten und dann das Neugeborene bei den ersten Gehversuchen auf wackeligen Beinen zu sehen. So erging es Daniela und Matthias, die gerade von einer Tierbeobachtungsfahrt auf dem Weg zurück nach Nkwali waren, als sich ganz nah an ihrem Weg genau dieses Schauspiel vor Ihren Augen zutrug. Es ist einfach unglaublich, wie die Natur funktioniert; da ist dieses Impala soeben erst geboren und muss schon nach wenigen Augenblicken laufen können, denn man weiß ja nie, wo die Gefahr lauert. Jetzt könnte ich natürlich ein Loblied auf den hervorragend Guide anstimmen, der den beiden dieses Erlebnis ermöglichte, doch ich glaube, dass es tatsächlich eher Glück ist, wenn man solch einen Moment erwischt.

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Der Rest ihrer Safari passte wunderbar zu diesem Erlebnis, denn sie hatten phantastische Sichtungen von Löwen, Leoparden und Wilden Hunden. Überhaupt haben wir mit der Beobachtung von Wilden Hunden derzeit entweder großes Glück, oder sie haben tatsächlich ihr Revier verlagert und wir sehen sie deshalb wesentlich öfter als früher. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da konnten wir die Begegnungen mit Wilden Hunden im Jahr an den Fingern einer Hand abzählen, und dann auch ausschließlich während der Regenzeit, jetzt aber sehen wir sie das ganze Jahr über. Ich drücke die Daumen und klopfe aufs Holz, dass dies so bleibt …

Damit will ich es für heute bewenden lassen und Euch nicht weiter von den wunderbaren Bildern von Matthias und Daniela ablenken, die im Focus dieses ‚Es ist Montag‘ stehen sollen. So verabschiede ich mich von Euch mit den besten Wünschen für die Woche mit viel Anlass zum Lachen und erfolgreichen Vorbereitungen des Weihnachtsfestes.

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