Es ist Montag 27 November 2017 mit und geht an den Fluss Luangwa

Hallo miteinander – Wie Geht es Euch? Ich hoffe, Ihr konntet Euch während eines schönen Wochenendes für die neue Woche stärken. Damit genug der Einleitung durch mich, lasst uns heute von unseren regelmäßigen Gästen Rita und Glyn Manning berichten, was die auf Ihrem kürzlichen Aufenthalt am Luangwa erlebt haben. Rita und Glyn, Ihr habt das Wort:

“Endlich waren wir wieder an unserem Lieblingsflecken der Erde, bei RPS im South Luangwa Tal. Dieses Mal haben wir Station im Robins House, Nsefu und Luangwa Safari Haus gemacht. Der erste Ausflug in die Wildnis führte uns mit dem Ponton über den Fluss, und bereits da hörte unser Guide Obi typische Alarm-Signale – sollte das vielleicht schon unser erster Leopard sein? Nein – es waren Löwen bei der Paarung! Während einer Kaffeepause dann weitere Alarm-Signale, worauf wir dann doch einen Leoparden sahen, der sich entlang eines Wasserkanals fortbewegte. Weiteren Leoparden begegneten wir bei unserer Nachmittags-Safari, als Obi zunächst Spuren sah, und dann die Katze im Baum erspähte. Schließlich entdeckten wir in dem Baum auch noch einen Milchuhu und wussten daher gar nicht, wohin wir zuerst schauen sollten. Löwen, Giraffen und jede Menge Elefanten mit ganz kleinen Jungen hatten wir jeden Tag vor der Linse.

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Während der Fahrt nach Nsefu begegneten wir dann den beiden Löwen Ginger und Garlic zusammen mit mehreren Weibchen und deren Nachwuchs. Es ist eindrucksvoll, diese stattlichen Brüder wiederzusehen. Wir hielten an einer Lagune und waren Zeugen einer Fischer-Party, da Dutzende von Vögeln das Austrocknen der Lagune für einen einfachen Beutezug nutzten.

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In Nsefu erwartete uns bereits Jacob und in der ihm eigenen Art fand er ohne jede Umschweife auf Anhieb vier Wilde Hunde ohne dass wir überhaupt gesucht hätten! Zudem sahen wir eine Büffelherde mit ungefähr 600 Tieren auf dem Weg zum Fluss. Am Ufer zählten wir 22 Krokodile und nahe dem Camp unmittelbar vor dem Sonnenuntergang 14 Löwen. Zurück im Camp hörten wir schließlich den Ruf eines Leoparden, der sich tatsächlich in dem Augenblick, als wir uns zum Essen setzen wollten, im Lichtkegel des Scheinwerfers am Wasserloch sehen ließ.

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Am nächsten Tag fuhren wir zu den warmen Quellen, wo die Kronenkraniche wie immer ein großes Spektakel veranstalteten, und als wir sie gerade beobachteten, sah Jacob einen weiteren Löwen, der durch seine stattliche schwarze Mähne auffiel und der sechs Löwinnen in seiner Nähe hatte.

Dann fuhr uns Jacob zu unserem Palast für die nächsten Tage (Luangwa Safari House). Es ist einfach umwerfend von dort die Elefanten zum Wasserloch kommen zu sehen, die dort regelmäßig trinken und plantschen. Mit Elefanten, Giraffen, Pukus, Impala und Warzenschweine direkt vor dem Haus, wer muss da überhaupt auf Beobachtungsfahrt gehen? Aber natürlich sind wir dennoch rausgefahren und haben neben unzähligem Großwild auch jede Menge Vögel gesehen, so Milchuhu, Skopeule, Bennettspecht, Karminspint, Strandläufer, Schlangenadler und Gaukler, dazu eine Leopardin mit zwei Jungen und eine Giraffe mit einem zwei Tage altem Baby.

Nach dem Sonnenuntergang zeigten sich uns schließlich noch nachtaktive Tiere wie Civets, Stachelschwein, Bushbabies und eine Hyäne. Doch wir müssen unbedingt noch einmal wiederkommen, denn wir wollen endlich auch einmal das sehr seltene Gürteltier und das Erdferkel sehen, die sich bisher vor uns versteckt gehalten haben.

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Es war also wieder ein atemberaubender Aufenthalt und wir danken allen Mitarbeitern von RPS, die uns diese Erlebnisse ermöglicht haben.

Beste Grüße

Rita und Glen”

Wahnsinn, wir danken Euch vielmals dafür, dass Ihr uns an diesen Erlebnissen teilhaben lasst, und für die unglaublichen Bilder, die das Geschilderte wunderbar veranschaulichen. Und bezüglich des Gürteltieres und des Erdferkels lohnt sich Euer Wiederkommen auf alle Fälle, wer weiß, vielleicht habt Ihr eines Tages das Glück!

Und ich will da jetzt auch gar nichts mehr draufsetzen, den Rita und Glyn haben für diese Woche eigentlich alles Wesentliche berichtet, was hier so möglich ist. So bleibt mir nicht mehr, als Euch ein herzliches Wiedersehen zu sagen, Euch eine tolle Woche zu wünschen mit viel Grund zum Lachen, und vergesst nicht, aufeinander Acht zu geben.

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