Es ist Montag 11 Dezember 2017 Nsefu und die Raubtierwoche

Ich hoffe es geht Euch gut und Ihr seid wohl auf. Hier im Tal läuft alles in geregelten Bahnen und ich will mich diese Woche zurückhalten, da unsere Gäste Jane und Ian Pike soeben von der Raubtierwoche zurückkamen und so freundlich sind, uns an ihren Urlaubserlebnissen sowie ihrer unglaublichen Fotoausbeute teilhaben zu lassen. Ich hoffe also Ihr habt etwas Zeit zur Muße und übergebe hiermit an Jane und Ian:

“Bei der Ankunft in Lusaka für unseren zweiten Besuch des Jahres war es wieder eine Wohltat, die freundlichen Gesichter des Teams von Africa Tours wiederzusehen, das uns reibungslos durch die Formalitäten am Flughafen schleuste. So waren wir schnell auf dem Weg in den South Luangwa Nationalpark! In Mfuwe erwartete uns bereits ein junger Sebastian – kann das wahr sein, so unser Gedanke, hat Sebastian etwa den Jungbrunnen gefunden? Aber nein, kaum drehten wir uns um, sahen wir in das strahlende Gesicht von Sebastian Senior! Jetzt hat Robin Pope Safaris also zwei Sebastian – von denen der junge natürlich noch einiges im Leben lernen kann, doch wir sind uns sicher, dass er das tun wird. Dann ging es los nach Nsefu, wo uns Ruth und das Team des Camps herzlich begrüßten. Sofort hatten wir tolle Tierbegegnungen. Mit Beginn der Regenfälle gibt es jede Menge Nachwuchs im Busch – so bei den Impalas, Warzenschweinen, Meerkatzen und Affen. Und überall begleiteten uns die karminroten Bienenfresser mit ihrem wunderbaren Flugballett, begleitet vom fortwährenden Gezwitscher.

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Weiter führte uns die Planung nach Nkwali zur Raubtierwoche, wo wir von Kiki, Shannon und deren Team hervorragend betreut wurden. Hier trafen wir auch auf Linda und Jackie, mit denen wir unter Anleitung von Guide Chris dieses wunderbare Erlebnis teilten. Die Woche stand ganz im Zeichen des sambischen Raubtierprogramms, in dessen Verlauf wir von Jonathan und Henry fachlich begleitet wurden. Aus erster Hand lernten wir, Spuren der Raubtiere zu verfolgen und fanden schon bald ein Rudel von 7 Löwinnen mit drei Jungen an einem Büffelkadaver, was über ganze zwei Tage unsere gebannte Aufmerksamkeit fesselte.

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Herausragend war auch das Wiedersehen mit dem ‚Einäugigen‘, einem großen Leoparden, dem wir erstmals im Jahr 2013 begegnet waren. Der war gerade dabei, zwei Impalas mit Jungen zu verfolgen, als Chris unser Fahrzeug anhielt, um zu verhindern, dass wir die Impalas in einen Graben trieben, wo sich der Leopard versteckt hatte. Uns stockte der Atem, als die Impalas trotzdem in diese Richtung vordrangen, doch sie entdeckten den Leoparden gerade noch rechtzeitig, um vor ihm fliehen zu können, das war knapp!

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Auch unsere Besuche beim South Luangwa-Naturschutzzentrum und in Chipembele waren eindrucksvoll. Im CSL-Zentrum lernten wir verschiedene Projekte kennen, mittels derer sowohl die Tierwelt, aber auch die lokale Bevölkerung unterstützt werden – und es ist beruhigend zu erfahren, dass die Jagd mit Fallen merklich zurückgeht. Auch diskutierten wir die Bedeutung der Tsetse-Fliegen im Naturkreislauf – wobei ich von deren Sinn unverändert nicht überzeugt bin!
Besonders beeindruckten uns Aufnahme, Kenntnis und Enthusiasmus aller Beteiligten des Chipembele-Naturschutzvereins – vor allem die jungen Menschen dort überzeugten uns mit ihrer enormen Motivation.

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Höhepunkt der grandiosen Woche war dann unser letzter Sundowner auf einer Sandbank im Flußbett des Luangwa – mit dem Luangwa River Camp im Hintergrund und vor uns drei entspannten männlichen Löwen – einfach perfekt.

Was noch bleibt ist der herzliche Dank an Alle, die uns diese 10 Tage so erinnerungswürdig gestaltet haben! Wir sind bereits dabei, Pläne für einen nächsten Besuch zu schmieden, dann hoffentlich wieder mit unserem Safarikumpan Neil.”

Alle Achtung und ganz herzlichen Dank für diesen unglaublichen Bericht. Ich finde nichts, womit ich diese Erlebnisse noch bereichern könnte, und so verabschiede ich mich bei allen Lesern mit den besten Wünschen für eine gute Zeit mit viel Grund zur Freude.
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