Es ist Montag 29 Januar 2018 mit einer Tour entlang der Camps!

Hallo miteinander, ich hoffe es geht Euch allen gut, Ihr hattet ein tolles Wochenende und konntet Euch ganz nach Eurem Geschmack vergnügen. Was gibt es Neues von unserem Ende der Welt? Oje, wo soll ich da anfangen angesichts der Fülle, ich gebe einfach mal einen kurzen Überblick.

Und da Ihr von mir in aller Regel mehr über die Ereignisse hier im Tal lest, starte ich heute meinen Überblick rund um den Luangwa und werde mich dann schnell den anderen Camps widmen. In Nkwali war kürzlich unser Mitarbeiter Kanga auf dem Weg von der Bar zurück zum Speisedeck, um Gästen einen Drink zu servieren, als er plötzlich einen Leoparden bemerkte, der auf dem Weg durch die Bar versuchte, unerkannt zu bleiben. Sowohl Kanga wie auch der Leopard erschraken, als sie einander gewahr wurden und stieben in entgegengesetzte Richtungen davon. Unser regelmäßig gesehener Löwe Ginger wurde kürzlich beim Liebesspiel mit einer seiner Löwinnen beobachtet und wer weiß, vielleicht können wir in ein paar Monaten weitere Löwenjungen beobachten!

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Daudi vom Luangwa River Camp erzählt von einer Begegnung mit Wilden Hunden. Er war zusammen mit Gästen auf einem Morgenspaziergang, als sie die Hunde bemerkten. Keine 15 Meter waren zwischen seiner Gruppe und den Hunden, die völlig unbeeindruckt ihren morgendlichen Aktivitäten nachgingen. Und da dies Daudis erster Morgen in der neuen Saison war, sind wir schon sehr gespannt, was er nach diesem verheißungsvollen Auftakt im weiteren Verlauf der Saison noch berichten wird.

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Nach Nsefu kommen wir gerade rechtzeitig zum Anstieg des Flusspegels, und so sind die Gäste in der Lage, das Camp flussaufwärts ausschließlich auf dem Wasser zu erreichen, und natürlich während des Aufenthaltes in Nsefu die Aktivitäten vom Boot aus zu genießen. Jetzt ist tatsächlich eine außergewöhnlich reizvolle Zeit im Nsefu Sektor, wenn man dort die Wildnis ganz ohne Autos erlebt, man fühlt sich eins mit der Natur und von jedem Alltagsstress befreit. Natürlich stellt sich die Tierwelt in solcher Abgeschiedenheit umso eindrucksvoller dar, wir sehen eine Vielzahl verschiedenster Antilopen, dazu prächtige Elefanten und sogar Wild Hunde und haben so auch hier einen grandiosen Start in die Saison.

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Richten wir unsere Aufmerksamkeit jenseits der Grenze nach Malawi, dann erfahren wir zunächst von der Begegnung mit einem Löwen ganz nah bei der Lodge Mkulumadzi im Majete Reservat! Die Gäste waren gerade auf dem Weg zu den Geländewagen, als sie plötzlich eine Löwin auf dem Weg herumstreunen sahen, die sich schließlich ins Gras setzte – das ganze keine 2 Meter entfernt. Was ein Schauspiel! Beim Versuch, in der Umgebung nach möglichen weiteren Überraschungen Ausschau zu halten, bemerkten der Guide und seine Gäste schließlich beim Zugang zur Hängebrücke eine weitere Löwin, die aus dem Gebüsch kam und sich entlang des Weges entfernte!
Im Verlauf einer herrlichen Morgenpirschfahrt erklärte Erik den Gästen an geeigneter Stelle die Spuren von Nashörnern.

Nachdem er demonstriert hatte, wie man Nashorndung erkennen könne (markant eine Vielzahl von kleinen Zweigen, die an einer Seite zerkaut sind) setzten sie die Fahrt fort und erspähten nur wenige Augenblicke später eine Nashorn-Mutter mit Jungem! Kurz blieben die stehen, um dann über den Weg hinweg in dichtem Gebüsch zu entschwinden. Ein flüchtiger Moment nur, und dennoch eine eindrucksvolle Begegnung.

Bei einem anderen Gamedrive war Erik gerade dabei, entlang des Flusslaufs zu trödeln, als ihn ein Geräusch zum Halten veranlasste; und tatsächlich hörten Sie aus unmittelbarer Nähe Löwengebrüll! Voller Hoffnung darauf, den Löwen zu Gesicht zu bekommen, änderte Erik also die Fahrtrichtung vom Fluss weg und kurz darauf sahen sie tatsächlich Sapitwa, einen prächtigen Löwen, der eine kurze Vorstellung in Form seines Knurrens gab, bevor er sich hinlegte und das machte, was Löwen am besten können … im Schatten zu schlafen.

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Die Gäste der Stanley Safari Lodge sind derweil vollauf damit beschäftigt, die vielen Aktivitäten zu genießen, die unten in Livingstone angeboten werden – so das adrenalintreibende Bungee-Springen, die Schluchtenschaukel oder das atemberaubende Erlebnis einer Nashorn-Wanderung mit dem Ziel, diese wunderbaren und zugleich so bedrohten Tiere aus nächster Nähe zu sehen. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, in der Lodge zu entspannen und dabei die malerische Aussicht in das Tal zu genießen, aus dem die Gischt der Wasserfälle aufsteigt.

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Soweit also mein Bericht von einer weiteren erlebnisreichen Woche mit tollen Begegnungen und Aktivitäten. Ich grüße Euch herzlich und wünsche allen eine gute Woche mit viel Anlass zu Freude und Lachen und gebt gut aufeinander Acht.

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