Es ist Montag 8 Januar 2018 und ein guter Start in das neue Jahr!

Ich hoffe, Ihr seid alle wohlauf, habt einen klaren Kopf und genießt den Beginn der Woche.

Und was gibt es bei uns? Eigentlich das Übliche, mit einer Ausnahme vielleicht hinsichtlich unvorhergesehener Ereignisse bei den Tierbeobachtungsfahrten! Für uns im Büro ist es natürlich amüsant mit zu verfolgen, wenn Justin kurzfristig über Funk aufgefordert wird, das Frühstück zu verlagern. Der Arme hatte bereits alles vorbereitet, um die Gäste an einem verabredeten Platz zu überraschen. Da nun aber plötzlich Löwen die Aufmerksamkeit der Gäste fesselten, musste der Streckenplan geändert werden und Justin hatte das Auto wieder zu packen und an einen anderen Platz zu fahren. Glücklicher Weise schaffte er es rechtzeitig und erwartete die Gäste, die von dieser hektischen Umplanung nichts mitbekamen.

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Apropos Löwen, die sehen wir in letzter Zeit häufig, vor allem Garlic und Ginger samt Weibchen und deren Jungen. Letztere zu beobachten ist natürlich immer ein Genuss, denn während die Katzen normalerweise tagsüber schlafen, sind die Jungen in letzter Zeit viel aktiver bei ihren Spielen. Vor allem auf Garlic haben sie es abgesehen, sie klettern auf ihm herum und fordern ihn auf mitzuspielen, was er offensichtlich sehr genießt, denn bisher gibt es keine Anzeichen der Gegenwehr von ihm. Die Löwinnen hatten kürzlich ein Zebra erbeutet, wir konnten sie beim Fressen beobachten, doch während der gesamten Aktion blieben die Jungen versteckt und wurden auch nicht zur Mahlzeit eingeladen! Während der gesamten Woche war das Rudel ausgesprochen laut. Wir hören sie fast jede Nacht, und vor kurzem waren sie sogar tagsüber so laut, dass sie die Aufmerksamkeit der Guides bei den Safarifahrten umgehend auf sich lenkten! Das macht deren Job natürlich sehr einfach …

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Im Gegensatz zu den lärmenden Löwen ist ein Flusspferd unmittelbar an einem der Hauptwege im Park gestorben. Zwar wissen wir nichts über die Gründe, doch als Ergebnis konnten wir in der Folge wunderbar Hyänen beobachten, die sich eifrig bemühten, auch wirklich nichts dieser armen Kreatur als Abfall zurückzulassen.

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Und was fehlt uns jetzt noch …? Klar, Leoparden! Die haben sich zwar während der zurückliegenden Woche rar gemacht, doch letzte Nacht gaben sie die Zurückhaltung auf und tatsächlich wurde jede Ausfahrt mit einer entsprechenden Sichtung belohnt.

Nicht zu vergessen natürlich die Elefanten, die derzeit überall zu sehen sind und die sich in Folge der Regenfälle ganze Tage lang im freien Gelände am frischen und langen Gras laben. Ähnlich dem Ereignis gestern, als die Löwen den Ablauf des Busch-Frühstücks von Nkwali ordentlich durcheinander brachten, hatten wir ein solches Erlebnis für die Gäste des Luangwa-Hauses. Der verabredete Platz war von Elefanten besetzt, so dass das Vorbereitungsteam das Fahrzeug nicht einmal verlassen konnte. Also hieß es einen neuen Platz anzusteuern, wo der Chefkoch mit gehörig Angst, nicht pünktlich fertig zu werden, sein deftiges Werk begann.

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In der Luft tut sich natürlich auch einiges – zwar sind die Schreivögel und Nagelschnäbler derzeit eher ruhig, und wenn wir ihr Zwitschern mal hören, so können wir sie dennoch kaum sehen. Dafür aber erfreuen uns zu dieser Jahreszeit häufig Regenstörche und Höckerglanzgänse.

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Dank an Alastair, was ein wunderbarer Reisebericht, und danke dafür, dass Du uns daran teilhaben lässt. Und damit will ich es bewenden lassen, nicht ohne allen Lesern eine wunderschöne Woche zu wünschen mit viel Freude Grund zum Lachen.

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