Es ist Montag 19 Februar 2018 und alles läuft rund!

Ich hoffe Ihr seid wohlauf, hattet ein herrliches Wochenende mit viel Vergnügen. Hier im Lunagwa hat es richtig gut geregnet, so schaut der Busch satt und schön aus und der Fluss hat Hochwasser, was für unsere Gäste im Nsefu ein zusätzliches Plus ist zu all dem Wild, das wir ohnehin jeden Tag sehen.

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Bleibt die Frage, wo ich mit meinem Bericht anfangen soll?

Ich starte am besten mit einer spannenden Geschichte aus dem Luangwa River Camp, in dem Daudi und seinem Team der Atem stockte, als sie ein männliches Puku beobachteten, das aus welchem Grund auch immer entschieden hatte, ein Bad im Fluss zu nehmen. Bald schon stellte sich heraus, dass dies ein ebenso schlechter wie finaler Entschluss war, wahrscheinlich hatte das Tier die kleine Insel vor dem Camp bei wesentlich niedrigerem Pegelstand erreicht und erkannte die Gefahr nicht, als es nun zurück an das andere Ufer wollte. Es hatte gerade mal die Hälfte der Distanz zurückgelegt, als sich ein mächtiges Krokodil mit dem Schlag seines Schwanzes bemerkbar machte und das arme Puku unter Wasser zog und ertränkte. Anschließend trieb das Krokodil samt Beute flussabwärts. Natürlich sind solche Szenen auch traurig, doch das ist nun mal die Natur und wir wissen es alle nur zu gut und scheinen auch nicht sehr lange bei mitleidigen Gedanken zu verweilen, wenn wir uns über Raubtiere und deren Beute unterhalten. Und schon bringt mich das auf das nächste Thema.

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Fred war mit einer Gruppe im Busch unterwegs und brachte neben den Erzähungen von wunderbaren Begegnungen mit Steppentieren, Vögeln und „dem Üblichen“ auch eine tolle Beobachtung von einer Leopardin mit, die auf einem Baumstumpf saß, während sich ihr 1jähriges Junges im Baum zum Frühstück an einer Beute gütlich tat, die die Mama dort erfreulicherweise abgelegt hatte.
In Nkwali waren die Gäste gemeinsam mit Chris unterwegs und berichten von der aufregenden Beobachtung des Zusammentreffens von Hyänen und Wilden Hunden. Gerade war man für den Sundowner bereit (so etwas passiert eigentlich immer wenn es Zeit für den Sonnenuntergang ist und man sich mit einem Gin Tonic auf die Zeremonie freut) und Chris hielt Ausschau nach einem geeigneten Platz für die Pause, als sie Hyänen erspähten und kurzerhand entschieden, erst mal nach einer noch besseren Beobachtungsposition zu suchen. In dem Augenblick kam ein großes Rudel Wilder Hunde aus dem Busch. Sofort griffen diese die Hyänen an und unter enormem Gezeter von beiden Seiten gewannen die Wilden Hunde die Schlacht und vertrieben die Hyänen von der Bildfläche.

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So laßt uns für diesen Montagsbericht nun noch eine Kehrtwende machen und unsere Aufmerksamkeit über die Grenze nach Mkulumadzi in Malawi lenken, wo das Team derzeit intensiv daran arbeitet, das Camp für die neue Saison vorzubereiten. Der Pool ist abgelassen und neu gestrichen, der Zentralbereich mit Lounge wurde neu mit Riet eingedeckt und die Einrichtung aller Zimmer ist geprüft und wo nötig ersetzt worden, so dass die Gäste bei Wiedereröffnung ein topgepflegtes Camp vorfinden werden.

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Das war es also für diese Woche, vielleicht ein wenig durcheinander, doch ich möchte Euch natürlich über alles, was bei uns vorfällt, auf dem Laufenden halten. Für heute lasse ich es mit diesen beispielhaften Eindrücken bewenden, hoffe, dass Ihr eine wunderbare Woche vor Euch habt mit viel Grund zur Freude, achtet aufeinander und seid herzlich gegrüßt.

 

 

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