Es ist Montag 5 Februar 2018 und ganz frecher Nachwuchs!

Hallo miteinander, ich hoffe es geht Euch richtig gut und Ihr seid für die Neuigkeiten der vergangenen Woche bereit. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, Euch Richard und Mary Chaplin vorzustellen, die über zwei Wochen als Gäste mit RPS unterwegs waren und in dieser Zeit natürlich unglaubliche Erlebnisse in der Natur hatten, die sie freundlicherweise mit uns teilen. Hier also nur einige ihrer Erlebnisse und Bilder von der ersten Woche ihrer Safari mit uns.

Tatsächlich werde ich die Berichterstattung der beiden weitgehend auf die Fotos beschränken, denn diese sind so außergewöhnlich gut und sagen mehr als viele Worte. Die Stars des Wochenbeginns waren auf alle Fälle dieses Leopardenjunge mit seiner Mutter samt Beute im Baum. Das Junge spielte mit Ästen und Laub und zeigte keinerlei Interesse an dem Kadaver, so dass Richard diese tolle Aufnahme von dem Kleinen gelang, das ohne wirklichen Grund die Zähne fletschte, allein um stark und gefährlich auszuschauen.

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Am nächsten Tag ging es in Sachen frecher Nachwuchs weiter, und zwar mit einem Elefanten-Jungen, das jede Menge Spaß und Unfug machte. Dank seiner völlig entspannten Mamma traute sich der Kleine zu einer näheren Erkundung des Geländewagens. Der Kleine versuchte sogar, an den Front-Stoßfängern des Autos anderer Gäste, die unmittelbar hinter Richard und Mary standen, zu knabbern. Mit seinem Rüssel erkundete er die Konturen des Wagens und fragte sich, was das wohl für ein seltsames Tier sei, während seine Mutter weiter frisches grünes Laub fraß. Es ist außergewöhnlich, dass ein Muttertier derart entspannt bleibt, wenn sich ihr Junges so unvorsichtig verhält, und daher konnten wir jeden Augenblick dieser herrlichen Szene genießen.

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Doch neben diesen frechen Jungtieren ergaben sich natürlich auch mit anderem Wild tolle Begegnungen, so zum Beispiel mit den beiden Löwen Ginger und Garlic, mit anderen Leoparden, Wilden Hunden und schließlich mit einer ganz jungen Panther-Schildkröte, die versuchte, sich im Erdreich einzugraben. Nicht zu vergessen die Vogelwelt. Ich bin mir ob der Zahl der verschiedenen Vogelarten nicht mehr sicher, die die beiden während ihrer 17 Tage mit uns gesehen hatten, aber es waren wohl über 100, einschließlich dieses wunderschönen Malachit-Eisvogels, den man ob seines flatterhaften Flugs nur ganz schwer fotografieren kann!

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Das war es dann auch schon für diese Woche, über die wir anhand der Fotos vermitteln können, was man zu dieser Jahreszeit so alles erlebt. Neben den konkreten Begegnungen im Busch ist es ganz allgemein die Stimmung, die diese Zeit so reizvoll macht. Alles pulsiert, das frische Grün an den Ufern hebt sich vom dahinfließenden Luangwa ab. Der Wasserstand ist hoch, was uns das großartige Erlebnis ermöglicht, die gesamte Strecke nach Nsefu mit dem Boot zurückzulegen. Doch dazu nicht heute, sondern ein anderes Mal, wenn Michael von dort in etwa einer Woche zurückkommt und ich ihm dann das Wort für seine Erlebnisse erteile.

Für mich heißt es an dieser Stelle mit dem Plaudern aufzuhören, ich grüße Euch ganz herzlich aus meinem kleinen Paradies und wünsche Euch eine tolle Woche mit viel Freude und Lachen.

 

 

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