Es ist Montag 19 März 2018 und eine erinnerungswürdige Safari

Hallo miteinander, ich hoffe es geht Euch gut und Ihr seid nach einem tollen Wochenende gut in die Woche gestartet. Aus dem Tal hier kann ich Euch berichten, dass wir gute Niederschläge hatten – so dass John (einer unserer Guides) kürzlich von Kopf bis Fuß verschlammt aus dem Busch zurückkam. Natürlich war es ausschließlich Schuld des Wagens, dass er stecken blieb, nicht die des Fahrers!! Tatsächlich kann man einige der Wege nur im blinden Vertrauen darauf befahren, dass alles gut gehen wird, weil sie bisweilen nur als eine einzige braune Pfütze zu erkennen sind! Aber genau das ist es, was diese Jahreszeit auszeichnet, und lasst mich zugleich versichern, dass wir dennoch die Wildnis genießen und unbeschreibliche Wildbegegnungen erleben.

Diese Woche sind Martin und Frances Yates so freundlich, uns an den Erlebnissen während ihrer letzten Safari partizipieren zu lassen, während der sie das Luangwa River Camp, Nsefu und schließlich Nkwali besuchten.

Und damit gebe ich das Wort an Martin und Frances:

Wir waren zu Fuß auf der Fährte einer einsamen Löwin (mit auf der Wanderung dabei ein Ranger mit Gewehr … nur für den Fall der Fälle, und ich fand einen großen Prügel … auch nur für den Fall der Fälle!)

Sicht auf hunderte Flusspferde, die den ganzen Tag über im Wasser liegen, ihre “Trompete” spielen und erst zum Sonnenuntergang aus dem Fluss kommen um zu weiden. (In Nkwali gibt es in unmittelbarer Nähe des “Restaurants” ein dort in der Lagune heimisches Flußpferd, genannt Humphrey, das zudem ein Krokodil als Begleiter hat!)

Aus nur 10 Meter Entfernung beobachteten wir vom sichereren Boot aus hunderte Krokodile, die sich um den riesigen und bereits stinkenden Kadaver eines Flusspferdes im Wasser sammelten, während sich vier Löwen vorsichtig vom Ufer aus in den Fluss begaben (sie mögen Wasser ja überhaupt nicht), dort mit ihren Pranken nach den Krokodilen schlugen, um und sie auf Abstand zu halten, während sie versuchten, ein Stück Fleisch zu erbeuten.

Dann die seltene Begegnung mit einem großen Rudel Wilder Hunde.

Schließlich eine Leopardin oben auf einem Termitenhügel, während unten ein Leopard versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, worum sie sich aber nicht im geringsten kümmerte.

Herrlich die Sundowner, wo und was wir auch immer unternahmen (während der Wanderung, einer Bootsfahrt auf dem Fluss, am Ende einer Pirschfahrt), immer hatten die Guides unsere Lieblingsgetränke samt Eis und Zitrone in einer Kühlbox dabei… wie toll ist das denn?

Die Aussicht von unseren Zimmern aus, das Frühstück im Sonnenaufgang – wir sind zwar wieder zurück in der Heimat, doch unsere Gedanken kreisen noch immer um diese Reise und wir würden so gerne gleich wieder aufbrechen Richtung Luangwa.”

Ich danke Euch, Martin und Frances, für diesen Bericht Eurer unglaublich schönen Begegnungen in der Wildnis, es ist schön, dass Ihr diese mit uns teilt. Und ich meine, da sollte man jetzt auch gar nicht noch mehr drauf packen, so unglaublich schön waren Eure Eindrücke. So verabschiede ich mich voller Dank aus dem wöchentlichen Montagsbericht, wünsche allen eine tolle Woche mit viel Grund zur Freude, vergesst nicht aufeinander zu achten.

 

 

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