Es ist Montag 14 Mai 2018 und die neue Saison in Sicht!

Ich hoffe es geht Euch allen ausgezeichnet und Ihr hattet ein wunderschönes Wochenende. Hier im Luangwa-Tal liegt das alljährliche Rugby-Turnier zur Erinnerung an Johnny Ambrose hinter uns. Wie immer wurde die Show durch enorme Unterstützung von den Rängen begleitet und neben der Erinnerung an die großartige Persönlichkeit (Johnny Ambrose war 2001 als Guide bei dem erfolgreichen Versuch, eine Gruppe Touristen vor einem Elefanten zu schützen, ums Leben gekommen) fiel auch noch ein ordentlicher Geldbetrag für den Naturschutz im South Luangwa Nationalpark an – rundum erfolgreich also. Daneben waren wir vollauf damit beschäftigt, Nsefu und Tena zu eröffnen, und nicht zu vergessen, dass auch Milo und Sarah dabei sind, John’s Camp für die Saison vorzubereiten. Daher lasst uns diesmal hören, wie es denen ergeht – Sarah, Du hast das Wort:

„Die Vorbereitungen für die neue Saison in Simbabwe laufen auf Hochtouren! Das gesamte Team von John’s Camp in Mana Pools, Simbabwe, hat unermüdlich gearbeitet, so beim Einkauf von Vorräten in Harare, beim Schweißen von Zeltstangen, oder beim Beladen der LKW mit all den Dingen, die ein Zeltcamp ausmachen. Zu Beginn der Regenzeit nämlich, die bei uns von Dezember bis Mai dauert, packen wir alles ein und legen das gesamte Camp nieder. Diese „Pause“ ist erforderlich, weil der tiefe Busch, der in der feuchten Jahreszeit schlagartig wächst, Ausfahrten und Tierbeobachtung nahezu unmöglich machen würde. Zudem liegt John’s Camp so abgeschieden, dass die Zufahrtswege in dieser Zeit weitgehend unpassierbar sind. Kurzum wir bauen das Camp jeden April von Grund auf neu!

Der Regen fällt in Simbabwe zwischen Dezember und Mai, doch unsere ‘Grüne Saison’ dauert bis Ende Juni. Das Wetter ist dann einfach herrlich – sonnig und warm mit leichter Abkühlung in den Abendstunden. Der Nachteil ist, dass die Tierbeobachtung in dieser Zeit beeinträchtigt ist, zu einen wegen der dichten Vegetation, zum anderen führt das Wasser im Hinterland dazu, dass weniger Tiere in die Uferzone des Sambesi kommen. Diese Umstände jedoch sorgen während der Exkursionen für einen zusätzlichen Adrenalin-Schub, da sich hinter jedem Busch ein Elefant verbergen könnte.

Letzte Woche starteten wir unseren ersten Transport-LKW. Aufgrund der hervorragenden Regenfälle dieses Jahres ist der Busch an unserem Platz über die Maßen gediehen. Das bedeutet für uns während der kommenden Wochen harte Arbeit, bevor wir unsere ersten Gäste begrüßen können.

Letzten Oktober überraschte uns ein Unwetter, das erhebliche Verwüstungen im Camp anrichtete. Bäume und Äste wurden herumgeschleudert und beschädigten die Metallkonstruktion mehrerer Zelte. Diva, unser Bäcker und zugleich Improvisationskünstler war anschließend vollauf damit beschäftigt, neue Zeltstangen und Duschgestänge in der Werkstatt zu basteln. Diva ist tatsächlich ein Multitalent, und seine herausragenden Brote sind bei unseren Gästen überaus beliebt.

Eine der aufsehenerregenden Entwicklungen im John’s Camp ist die Renovierung unseres neuen Sternen-Decks. Das wurde zum Ende der letzten Saison neben einem Anabaum errichtet. Von der hohen Plattform aus reicht der Blick über die Schwemmebene und den Fluss hinweg bis zum sambischen Grabenbruch in der Ferne. Tagsüber können unsere Gäste dort völlig entspannt das Wild beobachten, sowie nachts den Sternenhimmel bewundern. Wir haben das Deck neu gestrichen und eingerichtet – und runden damit das simbabwische Safarierlebnis ab.

Wir freuen uns schon auf eine ereignisreiche Saison und können es kaum erwarten, die atemberaubende Landschaft Zimbabwes mit Euch zu teilen.”

Herzlichen Dank Sarah und viel Erfolg bei der Vollendung der letzten Arbeiten, ich kann es kaum erwarten, Euch bald einmal besuchen zu können.

Liebe Leser, das war es für diese Woche, für die ich Euch alles Gute wünsche, und bis zum nächsten Mal viel Freude und Grund zum Lachen.

 

 

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